Bodengutachten Berlin & Baugrundgutachten

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Bodengutachten Berlin - Baugrundgutachten
Bodengutachten Berlin – Baugrundgutachten

Das Bodengutachten zählt oft zu den Posten, die sich Bauwillige gerne sparen.

Insbesondere, wenn man meint, die Bedingungen rund um das Baugrundstück zu kennen.

Dabei sind die Kosten für ein solches geotechnisches Gutachten samt Bauempfehlungen eher gering.

In Bezug auf die Risiken, die ohne Gutachten eintreten können, wäre es gar sträflich, auf ein entsprechendes Gutachten zu verzichten.

Die Kosten selbst sind den Erschließungs- bzw. Baunebenkosten zuzurechnen.

Bodengutachten Berlin: Vorgehensweise für ein Baugrund- bzw. Bodengutachten

Für ein Baugrundgutachten werden bestimmte Bodeneigenschaften genauer betrachtet.

Dazu werden kleine Kernbohrungen vorgenommen.

Zumeist an zwei diagonal gegenüberliegenden (späteren) Hauseckpunkten.

Also müssen dem Gutachter die Baupläne zumindest grob bekannt sein.

Je nachdem, ob ein Keller geplant wird oder nicht, werden die Bohrungen in eine Tiefe von bis zu 6 m geführt.

Die Tiefe sollte rund 3 m unterhalb der späteren Bodenplatte liegen.

Bodengutachten Berlin: Boden- und Grundwassereigenschaften werden genauer beleuchtet

Anhand der Kernbohrungen lässt sich nun die Bodenzusammensetzung feststellen, also welche Bodenarten (beispielsweise sandig, Tonerde, Lehm usw.) und Bodenschichten vorhanden sind.

Ein weiteres Augenmerk bei diesem Gutachten fällt auf das Grundwasser.

Denn das Wasser im Erdreich kann sich je nach Lage völlig unterschiedlich verhalten.

So kann es so tief sein, dass es keinerlei Auswirkungen auf das spätere Bauen hat.

Aber Regen- und Schmelzwasser können eventuell auch nur schlecht versickern oder das Wasser drückt gar nach oben oder ist von Haus aus auf einem Niveau knapp unter der Bodenoberfläche zu finden.

Bodengutachten Berlin: Wichtige Resultate zu den folgenden Bodeneigenschaften klärt das Bodengutachten

Aus den gesamten Daten, die in das Gutachten einfließen, werden dann die Voraussetzungen für die folgenden Aspekte bestimmt:

  • Tragfähigkeit des Bodens
  • Verdichtungsmöglichkeiten
  • Grundwassereigenschaften
  • Frosteigenschaften
  • allgemeine Wasserdurchlässigkeit und Sickereigenschaften

Bodengutachten Berlin: Problematisch und teuer: kontaminiertes Erdreich, welches eventuell auf einer Sonderdeponie entsorgt werden muss

Bodengutachten Berlin
Bodengutachten Berlin

Ganz nach individueller Situation kann es sogar notwendig sein, den Boden auf Belastungen bei dem Bodengutachten Berlin zu untersuchen.

Selbst, wenn es sich um kein ehemaliges Industriegebiet handelt, ist Aufmerksamkeit immer angebracht.

Ein Beispiel aus der Praxis: in einem beschaulichen Dorf in Oberbayern war lange Zeit mitten im Ort ein Traditionsbetrieb angesiedelt, der die Pfosten für Hopfengärten imprägnierte.

Dass es dabei im Lauf der Jahrzehnte zu einer Quecksilber-Kontamination kam, war unbekannt.

Die Entsorgungskosten waren jedoch so hoch, dass es selbst die Gemeinde zunächst nicht aufbringen konnte.

Sicherlich ist das ein Beispiel, das nicht die Regel ist.

Aber: Trifft es einen Bauherren, ist es nicht mehr wichtig, wie hoch dieses Risiko war.

Denn die Kosten können dramatisch steigen.

Bei vielen Bauangeboten ist die einfachste Keller- oder Bodenplattenausführung Gegenstand, nicht aber automatisch die für den Einzelfall optimale.

Doch wer sich die Kosten eines Baugrundgutachtens gänzlich sparen will, geht noch ganz andere Risiken ein.

Die Vielzahl der heutigen Neubauten wird als Bauträger-Haus gebaut, der spätere Besitzer kauft also das später fertig gebaute Haus zu einem bestimmten Preis.

Insbesondere in der Baubeschreibung sind sämtliche Arbeiten, Gewerke und Materialien detailliert und mit Preisen aufgeführt.

Die Regel bei einem Bauträger-Haus mit Keller ist für Angebote in den meisten Fällen eine herkömmliche Kellerausführung, die sogenannte schwarze Wanne (gemauert, betoniert, mit Bitumendichtung).

Nur langsam setzt sich die moderne und dichte weiße Kellerwanne durch.

Das wird wohl auch daran liegen, dass Sie deutlich kostspieliger als ein herkömmlicher Keller ist.

Bodengutachten Berlin: Kosten für Baugrundgutachten sind im Vergleich zu den finanziellen Risiken beim Verzicht je nach Bodenbeschaffenheit extrem gering und damit lohnend

Wurde nun aber kein Baugrundgutachten erstellt und gleichzeitig eine schwarze Kellerwanne vertraglich festgehalten und entsprechend finanziert, können sich später nach den Erdarbeiten erste Probleme mit dem Grundwasser zeigen.

Das kann jederzeit dazu führen, dass nun plötzlich eine weiße Kellerwanne notwendig wird.

Oder eine stärke Bodenplatte bzw. tief in die Erde reichende Pfosten.

Die Mehrkosten belaufen sich dann ebenfalls schnell auf 10.000 bis 15.000 Euro.

Wurde eine knappe Baufinanzierung durchgeführt, die an die finanziellen Grenzen des Auftraggebers heranreicht, kann das schon vor dem eigentlichen Baubeginn zu massiven Problemen führen, wenn eine Nachfinanzierung durchgeführt werden muss.

Bodengutachten Berlin: Es lassen sich Beträge im 5-stelligen Bereich einsparen

Besonders ärgerlich wird es, wenn man nun die tatsächlichen Baugutachtenkosten erfährt:

die liegen zumeist innerhalb eines Rahmens von 500 bis 880 Euro.

Sollten im Gutachten tatsächlich problematische Boden- oder Grundwasserverhältnisse festgestellt werden, war dieser Betrag jeden einzelnen Cent wert.

Denn das Bodengutachten bringt buchstäblich Licht ins Dunkel.

Bodengutachten Berlin: Das Baugrundgutachten muss stets ein vertraglich geregelter Punkt sein

Je nach Ausgangssituation (Bauträgerhaus, Fertighaus, Grundstückskauf ohne Gebäude, Grundstückskauf als Bauherr) sollte das Baugrundgutachten immer Vertragsbestandteil sein:

Vor dem Kauf des Grundstücks ebenso wie bei einem Bauträgerhaus.

Wichtig sind dann auch die Empfehlungen, die der Baugutachter in diesem Gutachten ausspricht.

Dementsprechend natürlich ebenso, inwiefern diese Empfehlungen dann auch umgesetzt werden und ihrerseits vertraglich festgeschrieben wurden.

Wir begleiten Ihr Bauvorhaben; Baubegleitung und Bauüberwachung bringt Ihnen Sicherheit, spart Ihnen Nerven und Geld und erhöht in der Regel die Bauqualität wesentlich.

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Da uns zahlreiche Fragen zur Baugrunderkundung erreichen, wollen wir die Thematik „Bodengutachten“ nachfolgend noch einmal etwas genauer ausleuchten.

Oft wird das Baugrundgutachten vernachlässigt, doch selbst ein vermeintlich sicheres Bauen mit offensichtlich maximalen Lastfall des Grundwassers gewährleistet keine Sicherheit, wenn der Boden keine oder schlechte Kompressibilität aufweist und massive Setzrisse entstehen.

Bodengutachten Berlin: Keller und Bodenplatte erfahren oft nur einen Bruchteil der notwendigen Aufmerksamkeit

Rund um den Hausbau gibt es zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

Doch niemals hat das mit einem besonders kreativen oder innovativen Keller zu tun.

Daraus lässt sich schon ableiten, dass der Keller ein bisschen das ungeliebte Kind beim Bauherrn als auch beim Architekten ist.

Für den Bauherrn bedeutet der Keller zunächst Kosten, der Architekt muss seine Planung dagegen auf Grundlage der Bodeneigenschaften durchführen.

Weil aber hier bereits häufig Geld gespart werden soll, erfolgt die komplette Planung auf ungefähren Angaben und Vermutungen.

Das Risiko, dass daraus ein wirtschaftlich großer Schaden erwächst, ist verhältnismäßig groß.

Es sind letztendlich aber mehrere Aspekte, die bei der Bodenerkundung eine tragende Rolle spielen:

  • die generellen Eigenschaften des Grundes (Kompressibilität, Schichtaufbau usw.)
  • Grundwasser (Grundwasserpegel, Entwässerung und das Versickern von Schmelz- und Regenwasser)
  • etwaige Vorbelastungen des Erdreichs durch ehemaligen Handwerks- oder Industriebetrieb

Bodengutachten Berlin: Vorbelastungen und Kontamination des Erdreichs

Schon weiter oben haben wir ein Beispiel aus der Praxis ausgewählt.

Obwohl es hier vor allem um die Baugrunderkundung in Berlin und Brandenburg gehen soll, haben wir das bayrische Beispiel aus einem einfachen Grund gewählt: selbst, wenn nachweislich niemals ein Industriebetrieb auf dem ins Auge gefassten Grund angesiedelt war, schließt das einen Handwerksbetrieb nicht zwingend aus.

Je weiter Sie in der Zeit zurückgehen, desto lückenhafter kann eine solche Historie vorliegen.

Gerade im Ostteil Berlins und auch in Brandenburg darf der sorglose Umgang mit Chemikalien und anderen gefährdenden Stoffen in der ehemaligen DDR ebenfalls nicht vernachlässigt werden.

Bodengutachten Berlin: Auch in Berlin und Brandenburg sind Bodenkontaminationen nicht so außergewöhnlich

Bodengutachten Berlin - Bodengutachter
Bodengutachten Berlin – Bodengutachter

Ein noch viel größeres Problem kann auf Sie bezüglich etwaiger Bodenkontaminationen zukommen, wenn es sich um einen ehemaligen Militärstützpunkt handelt.

Daher sollte dieser Teil der Bodengutachten auch von den anderen beiden Teilen abgetrennt stattfinden.

Damit Sie wirklich auf der sicheren Seite sind, ist dringend zu empfehlen, dieses Gutachten zum Feststellen eventueller Kontaminationen im Erdreich sogar vor dem Kauf des Grundstücks durchführen zu lassen.

Je nach Grad und Art der Verunreinigung des Erdreichs muss dies gemäß den geltenden Gesetzen abgetragen und bei einer Sondermülldeponie abgegeben werden.

Dadurch können enorm hohe Kosten entstehen, wie das Beispiel aus Bayern ebenfalls eindrucksvoll zeigt, nachdem nicht einmal die Kommune diese Kosten stemmen konnte.

Bodengutachten Berlin: Vertrauen ist gut, aber ein eigenes Gutachten bewahrt Sie vor einer finanziellen Katastrophe

Verlassen Sie sich beim Kauf keinesfalls auf Aussagen des Grundstücksverkäufers. investieren Sie lieber in die Sicherheit eines Bodengutachten Berlin.

Gibt es bestehende Bodengutachten, die eine Kontamination ausschließen, sollten Sie diese überprüfen lassen, ob sie tatsächlich seriös und belastbar sind.

Alles andere könnte zu einer wirtschaftlichen Katastrophe für Sie anwachsen.

Daher sollte diese Bodenbegutachtung auch unabhängig von den anderen Gutachtenpunkten erfolgen.

Schlagen Sie das Angebot aufgrund einer Kontamination aus, ersparen Sie sich so lediglich zusätzliche und unnötige Gutachtenkosten.

Bodengutachten Berlin: Grundwasser, Entwässerung und das Versickern von Oberflächenwasser

Am ehesten berücksichtigt wird bei einem Mindestmaß an Bodenerkundungen noch das Grundwasser.

Wichtig ist für Ihr Bauvorhaben zunächst der Grundwasserpegel.

Dieser kann in manchen Regionen sehr tief liegen, woanders reicht das Grundwasser bis knapp unter die Oberfläche.

Schon anhand der Namen von Neubaugebieten oder Straßen- und Wegnamen können eventuell erste Rückschlüsse erfolgen.

„Am Bachgrund“, „In den Auen“, „Am Rohrteich“ oder „Am Weiher“ sind Bezeichnungen, die für einen hohen Grundwasserstand sprechen können.

Aber natürlich ist das zunächst ohne Bodengutachten rein spekulativ.

Bodengutachten Berlin – Wie schnell versickert Oberflächenwasser?

Außerdem bedeutet auch ein sehr tief liegender Grundwasserpegel nicht zwangsläufig Sicherheit beim Bauen ohne Berücksichtigung entsprechender Fundamentabdichtungen und Bodenplattenaufbau.

So kann es bei starken Regen oder nach der Schneeschmelze vorkommen, dass plötzlich so viel Wasser versickern muss, wie ein bestimmter Boden aber nicht so schnell aufnehmen kann.

Bodengutachten Berlin – Bodengutachter: Einige Architekten beziehen hier die Daten aus den letzten 20 Jahren, doch sollte bei diesen Daten mindestens 40 bis 60 Jahre zurückgegangen werden.

Außerdem dürfen nicht nur aus der Vergangenheit Rückschlüsse gezogen worden.

Die letzten Jahrzehnte waren geprägt von Überflutungen in Gebieten, die bis dahin als absolut sicher galten.

Doch die Flutkatastrophen der jüngsten Vergangenheit haben eindrucksvoll und zum Leid manches Hausbesitzers gezeigt, wie trügerisch diese Sicherheit war.

Bodengutachten Berlin: Ziehen Sie wirklich alle Aspekte in die Beurteilung mit ein

Berücksichtigen Sie also bei der Beauftragung entsprechender Gutachten die Region in ihrer Gesamtheit.

Selbst etliche Kilometer entfernt von einem kleinen Fluss oder einem Bach kann immer noch zu nahe sein.

Nicht selten werden aufgrund der Verknappung an Bebauungsgrund immer öfter auch Flutausgleichsgebiete wie Auwiesen oder dergleichen für eine Bebauung vorgeschlagen.

Auch diesbezüglich gab es im Zusammenhang mit den jüngsten Überflutungen so manchen Skandal, der durch Kommunen verursacht wurde und wegen der so nie zuvor da gewesenen Fluten aufflog.

Bodengutachten Berlin: Datenaufzeichnungen können trügerisch sein, wenn plötzlich die Entwässerung nicht mehr über das Kanalnetz erfolgen darf

Verlassen Sie sich auch aus einem anderen Grund nicht ausschließlich auf die Daten der Vergangenheit, die zu Ihrem Baugebiet erhoben wurden.

So gibt es immer mehr Kommunen und Gemeinden, die dazu übergehen, eine Grundstücksentwässerung über das öffentliche Kanalnetz nicht mehr zu gestatten.

In einer Kommune, die eben erst entsprechend umstellt, muss es daher in der Vergangenheit nicht zu einem Problem gekommen sein.

Es gab schlichtweg nie dieselben Wassermassen, die jetzt plötzlich vom Grund aufgenommen werden müssen, weil sie bislang in das Kanalnetz entwässert werden konnten.

Bodengutachten Berlin – Die Zisternengröße

Einen ersten Hinweis darauf haben Sie, wenn Zisternen vorgesehen sind.

Aber auch auf Zisternen dürfen Sie sich nicht alleine verlassen.

So mag eine bestimmte Zisternengröße zwar durchaus für durchschnittliche Regenfälle und bei einem langsamen Schmelzen geringer Schneemengen ausreichend sein.

Doch was ist bei einem Unwetter mit einer extrem hohen Niederschlagsmenge?

Auch hier vollzieht das Klima Veränderungen.

Immer häufiger kommt es zu Regenfällen, nach denen Zeitungen eine für die Region bislang nie erreichte Rekordniederschlagsmenge beschreiben.

Die Größe der Zisterne darf also auch nicht einfach nach geschätzten oder ungefähren Angaben erfolgen.

Vielmehr muss nachgewiesen werden, wie schnell Oberflächenwasser einsickern und versickern kann.

Es müssen also die Flutobergrenzen und die maximalen Sohlenniedrigpunkte Berücksichtigung finden.

Bodengutachten Berlin: Die grundsätzlichen Baugrundeigenschaften wie Schichtaufbau

Schon eingangs haben wir beschrieben, dass das Erstellen eines detaillierten Bodengutachtens oder auch das grundsätzliche Beauftragen einer Bodenerkundung nicht selten durch Bauherren und Auftraggeber infrage gestellt wird mit Verweis auf die finanziellen Kosten, die angeblich in keiner Relation stehen, da ohnehin entsprechende Maßnahmen getroffen werden sollen.

Solche angeblichen Maßnahmen könnten dann so aussehen, dass der Architekt von vorneherein eine weiße Kellerwanne (dazu weiter unten im Artikel mehr) einplant.

Oder das Fundament auf den maximal zu erwartenden Lastfall vom Grundwasser ausgelegt wird.

Gerade für den Laien scheinen diese Maßnahmen auf den ersten Blick ausreichend.

Doch einerseits kann das bedeuten, dass Sie „übertrieben“ bauen und diese Maßnahmen in Bezug auf die Auswirkungen von Grundwasser gar nicht nötig gewesen wären.

Stattdessen kann es aber sein, dass der Architekt die unmittelbaren Bodeneigenschaften nicht kannte und das nur ein Schuss ins Blaue war.

Stattdessen könnte es sein, dass der Boden keine sonderlich hohe Kompressibilität aufweist.

Bodengutachten Berlin: Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht, wenn die falschen Maßnahmen auf Verdacht umgesetzt werden

Auch hier gibt es übrigens wieder Bezeichnungen von Bauvierteln, Wegen oder Straßen, die darauf hindeuten.

„Im Sandfeld“ oder „Am Moor“ könnten erste Warnungen sein.

Weist nämlich der Baugrund keine ausreichende Kompressibilität für durchschnittliche Baumaßnahmen zum Fundament bzw. zur Bodenplatte auf, könnte zwar der maximale Lastfall durch das Grundwasser berücksichtigt worden sein, nicht aber ein Setzen des Gebäudes.

Setzrisse bis zur Bodenplatte könnten die direkten Folgen sein, und damit ein nun ungehindertes Eindringen von Wasser.

Ein solcher Grund mit nicht ausreichend Kompressibilität hätte nämlich als erweiterte Baumaßnahme vorsehen müssen, dass entsprechende Pfosten tief in den Grund gerammt werden, auf denen die Bodenplatte dann aufliegt.

Bodengutachten Berlin: Die verschiedenen Ergebnisse der Bodenbegutachtung in ihrer Wechselwirkung

Damit beeinflussen sich die verschiedenen Ergebnisse direkt.

So könnte es sein, dass alles in Ordnung gewesen wäre, wenn die Gründung eine maximale Tiefe eingehalten hätte.

Gleichzeitig hätten die Gründungspfosten mehr Sicherheit bieten können als ein maximaler Lastfall vom Grundwasser.

Natürlich ließe sich so auch schnell feststellen, wie schnell Grundwasser einsickert, wie groß die Zisterne sein sollte und wie tief die Baugründung maximal liegen sollte.

Auch der Aufbau der Bodenplatte selbst wird maßgeblich von den gewonnen Erkenntnissen aus dem Bodengutachten bestimmt.

Bodengutachten Berlin – Die Verfahren und Techniken zur Bodenbegutachtung

Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten zur Begutachtung.

Zunächst wird zwischen Felduntersuchungen und Labortests unterschieden.

Die Labortests können beispielsweise aufgrund der aus den Feldtests gewonnenen Erkenntnisse erforderlich werden und lassen sich damit vor den Feldtests nicht zwingend voraussagen.

Bei den Felduntersuchungen haben sich vor allem drei Verfahren etabliert:

  • Kernbohrungen
  • Sondenmessungen
  • Schürfungen (mit einem Bagger)

Bodengutachten Berlin: Anforderungen an die Kernbohrungen

Die Kernbohrungen werden am häufigsten angewandt.

Sie sollten mindestens an zwei diagonalen Eckpunkten des späteren Gebäudes bzw. der geplanten Bodenplatte erfolgen.

Diese Kernbohrungen können nämlich ebenfalls nur bedingt Aufschluss über den gesamten Untergrund geben.

Schon einen halben Meter weiter könnte sich der Grund völlig anders darstellen.

Bei einem Mehrfamilienhaus sollten sogar noch mehr Bohrungen vorgenommen werden, die beiden diagonalen Kernbohrungen beziehen sich auf Bungalows und Einfamilienhäuser mit einem maximalen Grundriss von höchstens 200 qm.

Daher muss die spätere Position der Bodenplatte bzw. des Gebäudes unbedingt berücksichtigt werden.

Damit ist das auch ein weiterer Grund.

Weshalb eine Bodenuntersuchung wegen etwaiger Kontaminationen weit im Vorfeld ohne weitere Bodengutachten durchgeführt werden sollte.

Aber nicht nur die spätere Position von Bodenplatte bzw. dem Gebäude ist außerordentlich wichtig.

Auch die Tiefe, in welche die Kernbohrungen reichen, sind von fundamentaler Bedeutung.

Dazu am besten ein Beispiel: die Kernbohrungen werden bis zu einer Tiefe von drei Metern vorgenommen, das Gebäude soll aber samt Bodenplatte und Fundament fünf Meter tief reichen.

Aufgrund wechselnder Schichten im Boden kann es hier aber ganz andere Voraussetzungen geben als bei drei Metern Tiefe.

Bodengutachten Berlin – Jede Bodenbegutachtung zum richtigen Zeitpunkt mit exakter Zielsetzung

Die Bodengutachten sollten also abhängig von der jeweiligen Untersuchung weit vor der Planung und noch vor dem Grundstückskauf erfolgen (Kontamination), alle anderen Begutachtungen dann strikt auf Grundlage der erstellten Baupläne bzw. der beabsichtigten Dimensionierung in Grundriss und Tiefe.

Bei einer mangelnden Kompressibilität sind es die bereits erwähnten Pfosten, die tief in den Grund getrieben werden und einem Gebäude später Standsicherheit verleihen.

Natürlich sind diese kostspieligen Maßnahmen abhängig vom Grund und daher nicht immer durchzuführen, da sie das Budget womöglich sprengen oder deutlich zusätzlich belasten.

Bodengutachten Berlin – Maßnahmen, die sich aus der Baugrundbegutachtung ableiten

Eine inzwischen schon zum Baustandard gereifte Baumaßnahme bei einem gewünschten Keller ist die weiße Kellerwanne.

Herkömmlich und bislang gebaut wurde die sogenannte schwarze Wanne, in einigen Fällen eine Kombination aus beiden Bautechniken.

Bei der schwarzen Kellerwanne handelt es sich um ein „traditionell“ errichtetes Fundament.

Das kann aus Ziegel oder herkömmlichem Beton bestehen.

Dann wird es vor allem mithilfe von Bitumen abgedichtet.

Die schwarze Färbung von Bitumen hat dieser Bauform auch den Namen gegeben.

Bei der weißen Wanne wird Beton verwendet, der wasserdicht ist, außerdem werden Stoßfugen so gebaut, dass sie ebenfalls wasserdicht sind.

Die Schwierigkeit steckt hier im Detail und vor allem im Fachwissen und damit der Qualität der Errichtung einer weißen Wanne.

Hier müssen unbedingt andere Einflüsse berücksichtigt werden, wie zum Beispiel ein hoher Pegel im Kanal.

Dieser würde nämlich eine Hebeanlage erfordern, was oftmals einhergeht mit einer Sickergrube.

Nicht selten wird auch eine vermeintlich weiße Wanne gebaut und dann nachträglich eine Sickergrube eingebaut.

Diese stellt aber einen Aufbruch der dichten Wanne und damit einen nicht zu unterschätzenden Schwachpunkt dar.

Bodengutachten Berlin: Planung und Ausführung müssen eng miteinander verknüpft sein

Das führt uns zu dem Punkt, dass es sehr wichtig ist, dass der planende Architekt zumindest eng mit einem späteren Generalunternehmer kooperiert, im besten Fall übernimmt dieser planende Architekt aber auch die Überwachung der Bauausführung.

Aufgrund des erstellten Bodengutachtens und der Gespräche mit dem Geoingenieur ist dieser so gut im Bilde wie kein nachfolgender Unternehmer.

Überhaupt sollte jeder planende Architekt – ob nun Vorplanungen oder Genehmigungsplanungen – immer um die Notwendigkeit einer detaillierten Bodenbegutachtung wissen.

Nur so können Fundament und Bodenplatte bautechnisch sicher und gleichzeitig wirtschaftlich maximal optimiert errichtet werden und gleichzeitig ein Höchstmaß an Sicherheit bieten – langfristig!

Bodengutachten Berlin: Mit den richtigen Gutachten langfristig und wirtschaftlich optimiert planen und bauen

Bodengutachten Berlin - Baugrunduntersuchung
Bodengutachten Berlin – Baugrunduntersuchung

Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, auf die enorme Wichtigkeit der immer wieder maßlos unterschätzten Bewertung mittels eines Bodengutachtens hinzuweisen und dies dem Bauherrn oder Auftraggeber auch bildlich und nachvollziehbar zu erörtern.

Bodengutachten Berlin – Bodengutachter: Das Argument der hohen Kosten, die das Bodengutachten bedeutet, können wir sogar widerlegen.

Schließlich kann die Bauplanung dadurch auch wirtschaftlich optimiert werden.

Einerseits müssen Sie keine wesentlich teureren Maßnahmen umsetzen, wenn diese laut Gutachten nicht erforderlich sind, andererseits werden hohe Folgekosten durch eine frühzeitige Sanierung ausgeschlossen, da die Planung von Bodenplatte und Fundament auf Grundlage einer destillierten Bodenerkundung bedeutet, exakt an den Anforderungen zu bauen, sodass eben maximale Standzeiten zustande kommen.

Bodengutachten Berlin – Gerne sind wir auch persönlich für Sie da

Gerne können Sie sich jederzeit an unser Architektenbüro wenden.

Sowohl bei Fragen zur Bodenerkundung und Begutachtung, natürlich aber auch bei der Beauftragung von entsprechenden Gutachten und der daraus resultierenden Planungen.

Nutzen Sie die Kontaktformen hier auf unserem Portal und nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

In völlig unverbindlichen und kostenlosen Beratungen gehen wir auf Ihre Fragen ein und beraten Sie natürlich individuell zu Ihrem beabsichtigten Baugrund in Berlin oder Brandenburg.

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